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Die Lösung zu Star Fox

Star Fox ist ein Remake von Lylat Wars (N64) für Nintendo Switch 2. Die Spieler steuern Fox McCloud und sein Team, um das Lylat-System in Weltraum- und Luftschlachten sowie Bosskämpfen von Andross zu befreien. Neue Zwischensequenzen - darunter zusätzliche Missionsbesprechungen - erweitern die Handlung. Neben dem Arwing kommen in manchen Levels auch der Landmaster und das U-Boot Blue-Marine zum Einsatz. Mit dieser Lösung findet Ihr alle Routen, erledigt alle Bosskämpfe und kommt sicher durch den Weltraum.

Inhaltsverzeichnis

1. Die Lösung zu Star Fox

2. Unsere Spielinfos und Meinung


STAR FOX Switch 2 Komplettlösung - Der perfekte Guide 4K 60 FPS UHD


STAR FOX Switch 2 Komplettlösung. Full Gameplay Walkthrough /No Commentary includes the full story, ending and final boss of the game.




Star Fox für Switch 2: Spielinfos & Meinung

Wer hätte das gedacht? Fox McCloud ist zurück. Nach gefühlten 1.000 Jahren... Nintendo erbarmt sich endlich und veröffentlicht mit Star Fox für die Switch 2 eine Neuauflage des Nintendo 64-Klassikers Lylat Wars (bzw. Star Fox 64, wie das Teil in Japan/USA hieß) aus dem Jahr 1997, der seinerzeit von Nintendo EAD entwickelt wurde. Das Remake übernimmt die bekannte Story fast vollständig, wertet sie aber technisch und gameplay-mäßig deutlich auf. Im Mittelpunkt steht erneut das Lylat-System. Der bekloppte Wissenschaftler Andross hat zahlreiche Planeten unter seine Kontrolle gebracht. Deshalb wird das berühmte Söldnerteam Star Fox gerufen. Fox McCloud fliegt gemeinsam mit Falco, Slippy und Peppy von Planet zu Planet, um Andross aufzuhalten und das Sonnensystem zu befreien.

Wer das Original kennt, der findet sich hier sofort zurecht. Der grundsätzliche Aufbau bleibt erhalten, denn Star Fox ist - wie eh und je - weiterhin ein Rail-Shooter wie Afterburner, Space Harrier, Time Crisis und wie die ganzen ollen Klassiker heißen. Das bedeutet, dass sich das Raumschiff auf den meisten Strecken automatisch durch die Levels bewegt. Der Spieler steuert vor allem nur die Flugmanöver, weicht Hindernissen aus und schaltet Feinde aus. Zwischendurch gibt es auch wieder sog. "All-Range-Missionen". Dort bewegen sich die Spieler frei in einem größeren Gebiet und kämpfen gegen besonders starke Gegner oder Bosskämpfe. Die Mixtur aus klassischen Flugmissionen und offenen Kämpfen bleibt erhalten und sorgt weiterhin für viel Abwechslung.

Star Fox
Bild: (C) Nintendo

Die Hanldung folgt der bekannten Vorlage; Nintendo ergänzt lediglich einen neuen Prolog. Dieser zeigt die Vorgeschichte von Fox McCloud deutlich ausführlicher. Darin geht's um seinen Vater James McCloud. Er war früher selbst Anführer von Star Fox und wurde von seinem Teamkollegen Pigma verraten. Plot Twist: Diese Szene erklärt besser, warum Fox bis heute unter dem Verlust seines Vaters leidet und warum ihn dessen Vermächtnis ständig begleitet. Nach dieser Einführung verläuft die Handlung fast identisch zum Nintendo 64 Original.

Trotzdem fühlt sich die Story frischer an als früher. Das liegt daran, dass die Devs den Figuren deutlich mehr Persönlichkeit geben. Im Original bestand die Handlung oft nur aus kurzen Funksprüchen und einzelnen Kommentaren während der Missionen. Mehr war auf der N64-Kiste auch nicht möglich. Jetzt entstehen daraus aber richtige Charakterentwicklungen. Fox wirkt sehr viel jünger und unerfahrener als in den früheren Spielen. Er versucht andauernd, den Erwartungen seines berühmten Vaters gerecht zu werden. Gleichzeitig möchte er seinen eigenen Weg finden.

Auch die übrigen Mitglieder des Star Fox-Teams profitieren davon, wobei man sich fragen muss, ob soviel Story-Gedöns in einem Shooter wirklich nötig ist. Niemand hat Star Fox damals wegen der Story gespielt. Nun ja... Slippy bekommt mehr Persönlichkeit und wirkt nicht mehr nur wie der letzte Trottel. Falco zeigt seinen typischen Stolz, lässt aber immer wieder erkennen, dass ihm seine Freunde wichtig sind. Selbst das gegnerische Star Wolf-Team erhält mehr Hintergrund-Infos und passt dadurch besser zu späteren Spielen der Serie. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass dieses Remake die komplette Star Fox-Reihe stärker miteinander verbindet. Das hätte Nintendo schon eher machen können, aber gut.

Star Fox
Bild: (C) Nintendo

Ein wichtiges Element bleibt das verzweigte Streckensystem. Fast jede Mission besitzt mehrere mögliche Enden. Je nachdem, wie gut der Spieler abschneidet oder welche Entscheidungen er trifft, öffnet sich ein anderer Weg durch das Lylat-System. Das kennt man seit dem Super NES. Auch das Nintendo 64-Spiel nutzte dieses Gameplay-Konzept. Das Remake verbessert die Übersicht jedoch um ein vielfaches. Eine neue Weltkarte erklärt klar, welche Bedingungen erfüllt werden müssen, um schwierigere Missionen freizuschalten. Auch die begehrten Medaillen lassen sich jetzt leichter sammeln, weil das Spiel anzeigt, wie viele Abschüsse notwendig sind.

Während der Missionen helfen zusätzliche Funksprüche (nein, die gehen einem nicht auf den Sack wie früher) dabei, alternative Ziele zu entdecken. Dadurch erkennen selbst neue Spieler schneller, wann sie ihren Kurs ändern müssen, um eine andere Route einzuschlagen. Ja, das ist nett. Denn wenn man z.B. auf dem SNES eine Routenabzweiung verpasst hatte, musste man im Prinzip von vorne beginnen. Das wirkt jedenfalls verständlicher als früher, so dass auch Grobmotoriker erfolgreich sein können. Gleichzeitig bleibt genug Spielraum, um verschiedene Wege selbst auszuprobieren.

Auch bei den Enden gibt es Veränderungen. Im Original konnten Spieler nach einer erfolgreichen Mission freiwillig trotzdem den schlechteren Weg wählen. Die Handlung tat anschließend so, als wäre die Mission gescheitert. Das wirkte oft etwas seltsam. Im Remake wurden die Cut Scenes so angepasst, dass diese Entscheidung besser zur Story passt. Nur an einer Stelle entfällt diese Möglichkeit komplett, weil sich dafür keine glaubwürdige Erklärung finden ließ.

Das Spiel macht außerdem deutlich klar, dass die Geschichte erst mit dem wahren Ende abgeschlossen ist. Erst wenn dieses Finale erreicht wurde, erscheinen die eigentlichen Credits. Dadurch motiviert das Remake stärker dazu, mehrere Durchgänge zu spielen und sämtliche Routen zu entdecken. Wobei es mich nicht soooo stark motiviert, wie das Super NES Spiel. Gerade erfahrene Gamer sollten bewusst den schlechteren Weg wählen, damit sich die Entwicklung des Teams natürlicher entfaltet. Spielerisch bleibt Star Fox seinem erfolgreichen Konzept treu. Fox steuert meistens den Arwing, das bekannte Kampfraumschiff der Serie. Die Steuerung reagiert äußerst präzise. Rollen, Ausweichmanöver, Salti und Turboschübe greifen perfekt ineinander. Dadurch entstehen schnelle Luftkämpfe, bei denen ständig neue Gegner auftauchen. Das Spiel vermittelt ein hohes Tempo, ohne unübersichtlich zu werden.

Star Fox
Bild: (C) Nintendo

Die Steuerung sorgt für besonders viel Spielspaß. Selbst Profos reagieren oft unbewusst mit ihrem ganzen Körper auf die hektischen Flugmanöver. Cool! Beim Ausweichen enger Felsspalten oder beim Umfliegen feindlicher Geschosse lehnen sie sich automatisch mit. Das macht richtig Laune.

Neben dem Arwing kommen wieder mal der Landmaster und das U-Boot Blue Marine zum Einsatz. Beide Fahrzeuge wurden überarbeitet. Der Landmaster wirkt jetzt deutlich schwerer, steuert sich aber gleichzeitig präziser. Das verbessert besonders die Zielgenauigkeit bei Bodenkämpfen. Das Blue Marine unterscheidet sich ebenfalls stärker vom Arwing. Seine Fassrollen verschieben das Fahrzeug jetzt tatsächlich seitlich durchs Wasser. Dadurch spielt sich das U-Boot eigenständiger als früher. Auch etliche Feinde wurden leicht verändert. Einige Bosse besitzen andere Schwachstellen oder machen diese weniger offensichtlich. Hier müssen die richtigen Boss-Taktiken angewandt werden. Im Original blinkten empfindliche Bereiche oft sehr klar auf. Jetzt müssen Spieler stärker auf Animationen oder Geräusche achten. Dadurch wirken manche Kämpfe realistischer, gleichzeitig steigt aber auch der Schwierigkeitsgrad leicht an.

Einige Levels wurden ebenfalls angepasst. Corneria besitzt z.B. mehr Gebäude und Hindernisse als früher. Wer die Stages auswendig kennt, fliegt deshalb manchmal gegen Objekte, die früher gar nicht existierten. Diese Änderungen sind meistens klein, sorgen aber dafür, dass selbst erfahrene Fans aufmerksam bleiben müssen.

Grafisch zählt Star Fox zu den beeindruckendsten Nintendo-Spielen auf der Switch 2. Sowohl im TV-Modus als auch im Handheld-Modus liefert das Game eine 1A Bildqualität. Die Charaktere wirken so lebendig wie nie zuvor. Speziell die Animationen fallen positiv auf. Selbst im Hintergrund laufen ständig kleine Szenen ab, die den Charakteren mehr Persönlichkeit verleihen. Slippy reagiert z.B. genervt, als General Pepper seinen Heimatplaneten Aquas als militärisch unwichtig bezeichnet. Falco grinst während einiger Einsatzbesprechungen selbstbewusst vor sich hin. Solche kleinen Momente sorgen dafür, dass die Chars glaubwürdiger erscheinen und deutlich mehr Leben ausstrahlen.

Auch die Umgebungen wurden stark verbessert. Die Planeten wirken voller Details als jemals zuvor. Große feindliche Raumschiffe tauchen nicht einfach plötzlich auf. Stattdessen tarnen sie sich zunächst und werden erst kurz vor dem Spieler sichtbar. Dieser Effekt erinnert bewusst an die begrenzte Sichtweite (dank Nebel) des Nintendo 64 und dient gleichzeitig als liebevolle Hommage an das Original. Wobei den ollen Nebel niemand vermissen wird.

Nicht nur die Grafik überzeugt. Auch der Sound kann sich sehen oder besser gesagt hören lassen. Die bekannte Musik wurde neu aufgenommen und um zusätzliche Tracks erweitert. Alte Melodien klingen frischer und deutlich kraftvoller. Besonders gegen Ende des Spiels überrascht ein neues Musikstück, das einer wichtigen Szene zusätzliche emotionale Wirkung verleiht. Die gesamte Klangkulisse gehört zu den besten auf der Switch 2.

Das Remake bleibt technisch sehr nah an der Vorlage, erweitert sie aber mit zahlreichen kleinen Verbesserungen. Nein, dadurch entsteht kein komplett neues Spiel, sondern die bislang beste Version des Klassikers. Wer Star Fox 64 oder Lylat Wars bereits kennt, erlebt dieselben Missionen in einer deutlich moderneren Form. Zusätzlich zur Kampagne bietet Nintendo einen Mehrspieler-Modus an. Dieser enthält drei verschiedene Spielvarianten mit jeweils eigenen Regeln. Die Kämpfe machen Spaß und sorgen für einige unterhaltsame Online-Runden. Trotzdem fällt der Umfang eher gering aus. Langfristig könnte es schwierig werden, dauerhaft genügend Spieler zu halten, wenn keine neuen Inhalte erscheinen.

Star Fox
Bild: (C) Nintendo

Der Fortschritt im Multiplayer-Modus fällt ebenfalls überschaubar aus. Die Spieler schalten hauptsächlich neue Banner zur Individualisierung ihres Profils frei. Etwa die Hälfte dieser Belohnungen erhält man ohnehin bereits über Erfolge in der Einzelspieler-Kampagne. Dadurch fehlt ein stärkerer Anreiz, viele Stunden ausschließlich online zu verbringen. Zusätzlich existiert ein Challenge-Modus. Dort lassen sich bereits absolvierte Missionen erneut spielen. Allerdings gelten dabei neue Aufgaben und besondere Herausforderungen. Diese erhöhen den Wiederspielwert deutlich. Manche Spieler hätten sich allerdings gewünscht, dass diese Aufgaben direkt während der normalen Kampagne verfügbar sind und nicht in einem separaten Modus versteckt werden.

Eine weitere Besonderheit ist der umfangreiche "Holoviewer". Dort sammeln Spieler nach und nach Infos über Charaktere, Planeten und die Story des Star Fox-Universums. Die Datenbank geht überraschend tief ins Detail. Sie erwähnt sogar Inhalte, die eigentlich aus dem Nintendo 64-Spiel gestrichen wurden. Ferner finden sich Hinweise auf Charaktere und Ereignisse, die erst in späteren Serienteilen eingeführt wurden. Gerade langjährige Fans erhalten dadurch zahlreiche zusätzliche Hintergrundinformationen.

Das Remake zeigt insgesamt eine große Wertschätzung für die gesamte Star Fox-Reihe. Es beschränkt sich nicht darauf, einfach nur das Nintendo 64-Modul mit besserer Grafik aufzupowern. Stattdessen berücksichtigt es auch spätere Teile der Serie und ordnet viele Charaktere neu ein. Dadurch passen die Ereignisse besser zu Star Fox Adventures, Star Fox Assault und weiteren Spielen.

Besonders Fox McCloud profitiert davon. Seine Entwicklung vom unsicheren Anfänger zum selbstbewussten Anführer wirkt deutlich glaubwürdiger als früher. Dadurch fällt es leichter, diesen Fox später in den Nachfolgern wiederzuerkennen. Dasselbe gilt für Slippy und mehrere andere Spielfiguren.

Auch das Teamgefühl spielt eine größere Rolle. Während der Handlung lernen die Mitglieder von Star Fox, besser zusammenzuarbeiten und einander zu vertrauen. Diese Entwicklung spiegelt sich gleichzeitig im Spielverlauf wider. Je mehr Inhalte der Spieler entdeckt und je erfolgreicher er unterwegs ist, desto stärker wächst das Team zusammen. Ganz wichtig: Das Remake bleibt dabei stets respektvoll gegenüber dem Original. Es verändert keine grundlegenden Spielmechaniken und ersetzt keine beliebten Szenen. Stattdessen verbessert es viele kleine Details. Gerade diese Summe aus zahlreichen kleinen Änderungen sorgt dafür, dass sich das Spiel moderner anfühlt, ohne seinen klassischen Charakter zu verlieren.

Erfahrene Spieler entdecken überall liebevolle Anspielungen auf frühere Spiele. Neue Spieler erhalten gleichzeitig eine deutlich verständlichere Einführung in das Star Fox-Universum. Beide Gruppen profitieren von der überarbeiteten Präsentation. Vor allem die technische Umsetzung kann sich sehen lassen. Die Grafik gehört zu den besten, die Nintendo bislang exklusiv für die Switch 2 veröffentlicht hat. Charaktermodelle, Animationen, Effekte und Beleuchtung bewegen sich auf krass hohem Niveau. Gleichzeitig läuft das Spiel sowohl auf dem Fernseher als auch im Handheld-Modus überzeugend.

Auch die Musik zählt zu den größten Stärken. Die neuen Arrangements bewahren den bekannten Stil und verleihen den klassischen Melodien gleichzeitig mehr Kraft. Zusammen mit den verbesserten Soundeffekten entsteht eine Atmosphäre, die viele Spieler sofort wieder an ihre ersten Abenteuer im Lylat-System erinnert.

Zu den größten Pluspunkten zählen außerdem die deutlich bessere Handlung, die glaubwürdigere Entwicklung der Figuren, die hervorragende Technik und der gelungene Mehrspieler-Modus. Kritik gibt es vor allem am etwas umständlich eingebauten Challenge-Modus. Außerdem bietet der Online-Modus auf Dauer zu wenig Inhalte. Ohne spätere Erweiterungen könnte es schwierig werden, die Spieler langfristig bei der Stange zu halten. Trotzdem ist das Remake die bislang beste Version von Star Fox 64 und eine Neuauflage, die das Original versteht, respektiert und gleichzeitig an den richtigen Stellen sinnvoll modernisiert. fm








Videoquelle: Gamer's Little Playground, Nintendo

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