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27.08.26 - IGN und VGC haben Crazy Taxi World Tour (PS5, Xbox Series, Switch 2, PC) von Sega angespielt und ihre Eindrücke veröffentlicht; das Spiel kommt 2027 in Europa auf den Markt.
Eindrücke (+ / -)
+ Die Deutschland-Karte hinterlässt insgesamt einen positiven Eindruck, weil ihr Aufbau und ihre Gestaltung laut IGN mit viel Sorgfalt umgesetzt wurden. Die bayerisch angehauchten Straßen verleihen ihr einen eigenen Charakter und heben sie sichtbar von den amerikanisch geprägten Schauplätzen früherer Serienteile ab.
+ Die neuen Spezialmissionen sorgen für mehr Abwechslung als das klassische Arcade-Prinzip aus Fahrgast aufnehmen, abliefern und wiederholen.
+ Besonders die Verfolgungsjagd mit Pierre auf dem Weg zum Flughafen wird als witziger und hektischer Höhepunkt hervorgehoben.
+ Die zusätzlichen Aufgaben erweitern das bekannte Crazy Taxi-Gameplay sinnvoll, ohne den klassischen Spielablauf vollständig zu verdrängen.
+ Die traditionellen Fahrgastmissionen bleiben jederzeit verfügbar und bewahren damit den Kern des Original Crazy Taxi vom Dreamcast.
+ Das spontane Umschalten in die klassische Taxi-Action mit Zeitlimit und The Offspring erzeugt sofort das vertraute Spielgefühl des Dreamcast-Originals.
+ Die kurzen Arcade-Einlagen werden als coole Möglichkeit gelobt, jederzeit eine Portion klassisches Crazy Taxi in die offene Spielwelt einzubauen.
+ Das überarbeitete Fahrmodell funktioniert überzeugend und macht die Steuerung für Neueinsteiger zugänglicher.
+ Das neue Drift-System vereinfacht die Ausführung des Crazy Drift sinnvoll, ohne das schnelle Arcade-Gefühl zu verlieren.
+ Der Nitro-Boost wird ebenfalls positiv bewertet, weil er geschicktes und stilvolles Fahren belohnt.
+ Die offenen Karten bieten mit Slaloms, Zeitprüfungen und Sprüngen zahlreiche spontane Herausforderungen, die ohne Umwege über Menüs gestartet werden können.
+ Die Struktur der offenen Welt erinnert VGC positiv an Forza Horizon und ergänzt das Crazy Taxi-Spielprinzip um eine Vielzahl kleiner Fahrherausforderungen.
+ Nach wenigen Minuten verschwanden die anfänglichen Zweifel von VGC vollständig, weil sich das Spiel trotz seiner Neuerungen klar wie Crazy Taxi anfühlt.
+ Der Kern des klassischen Crazy Taxi-Gameplays trifft laut beiden Previews genau den gewünschten nostalgischen Ton.
+ Das große Flughafengelände eignet sich gut, um sich mit Steuerung, Drifts und Fahrverhalten vertraut zu machen.
+ Die Möglichkeit, jederzeit zwischen Morgen, Nachmittag, Abend und Nacht zu wechseln, wird als interessante Ergänzung hervorgehoben. Die verschiedenen Tageszeiten besitzen jeweils eine eigene optische Wirkung und lassen die Umgebung besonders am Abend und in der Nacht attraktiv erscheinen.
+ Das Fahrverhalten wird ausdrücklich gelobt, weil enge Kurven, Rampensprünge und schnelle Ausweichmanöver präzise funktionieren.
+ Die Beschleunigung fühlt sich richtig abgestimmt an.
+ Erfolgreich ausgeführte Bremsmanöver vermitteln ein besonders befriedigendes Fahrgefühl.
+ Das Spiel scheint das Fahrgefühl der älteren Crazy Taxi-Titel perfekt einzufangen.
+ Die vielen Abkürzungen und die Möglichkeit, Fahrwege und Bewegungsabläufe zu meistern, erinnern positiv an klassische Arcade-Rennspiele.
+ Die Rückkehr von The Offspring sorgt für starke Nostalgie und trägt wesentlich dazu bei, dass sich World Tour authentisch nach Crazy Taxi auf dem Dreamcast anfühlt.
+ IGN lobt ausdrücklich, dass die Entwickler verstanden haben, wie eng die Identität der Reihe mit ihrer Musik verbunden ist.
+ Das Fahren erzeugt einen angenehmen Spielfluss, in dem sich VGC vorstellen kann, über Stunden einfach weiterzufahren.
+ Crazy Taxi World Tour vermittelt jene unkomplizierte und gleichzeitig aufregende Unterhaltung, die gute Arcade-Spiele auszeichnet.
+ Der bewusst einfache Aufbau ohne Skilltrees, Crafting und andere komplexe Zusatzsysteme wird als erfrischend empfunden. Die unkomplizierte Struktur motiviert deshalb dazu, immer weiterzuspielen.
- Der Flughafenbereich der Deutschland-Karte wirkt etwas zu weitläufig und leer. Er vermittelt auch kaum einen spezifisch deutschen Eindruck. Auch andere Teile der Deutschland-Karte wirken stellenweise eher wie eine allgemeine europäische Stadt als wie ein eindeutig deutscher Schauplatz. Sie greift die Kultur des Landes nach Ansicht von VGC nicht deutlich genug auf.
- Die zunächst abgespielte, allgemein gehaltene "Deutschland-Musik" fällt gegenüber dem charakteristischen Soundtrack des Originals deutlich ab und könnte Fans enttäuschen.
- Es bleibt offen, ob die abwechslungsreiche Struktur über mehrere Städte hinweg dauerhaft frisch bleibt oder sich mit der Zeit wiederholt und langweilt.
- Die Grafik wird in der zusammenfassenden Einschätzung ausdrücklich als etwas eintönig bzw. öde kritisiert.
- Die einzelnen Schauplätze transportieren bislang zu wenig von den jeweiligen Ländern und Kulturen, obwohl das Spiel mit einer Weltreise wirbt.
- Der Wechsel der Tageszeit scheint bislang ausschließlich optische Auswirkungen zu haben und beeinflusst weder Verkehrsaufkommen noch Fahrgäste oder Aufgaben erkennbar. IGN hätte sich gewünscht, dass sich die Tageszeit selbstständig verändert und zugleich das Verhalten der Spielwelt beeinflusst.
- Die Fahrzeuge im Straßenverkehr wirken optisch wenig detailliert und besitzen kaum Persönlichkeit.
- Die Fahrgastmodelle werden ebenfalls als detailarm und charakterlos kritisiert.
- Einige Fahrzeuge und Charaktere erwecken den Eindruck generischer Standardmodelle aus einem Asset Store.
- Den Fahrgästen fehlen regionale Merkmale wie passende Akzente oder andere erkennbare kulturelle Eigenheiten.
- VGC kritisiert, dass eine Weltreise wenig Sinn ergibt, wenn die Menschen und kulturellen Besonderheiten der jeweiligen Länder kaum dargestellt werden.