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25.06.26 - Für den Gamecube bestätigte Sega den japanischen Veröffentlichungstermin von Super Monkey Ball. Das Geschicklichkeitsspiel sollte am 14.09.01 erscheinen und gehörte zu den ersten Sega-Spielen für Nintendos neue Konsole.
Auch auf dem Dreamcast blieb Sega aktiv: Im Tokioter Imperial Hotel wurde Sakura Wars Online angekündigt. Das Simulations-Rollenspiel sollte im Dezember 2001 in Japan erscheinen und das Open-Dice-Netzwerk nutzen, auf das neben Dreamcast-Spielern auch Nutzer am PC und auf der PlayStation 2 zugreifen können. Parallel dazu bestätigte Sega die Entwicklung von Sakura Wars 4: Fall in Love, das für Frühjahr 2002 vorgesehen war. Darüber hinaus setzte Sega die Feierlichkeiten zum zehnten Geburtstag von Sonic fort: Während in Japan noch ein paar Veranstaltungen stattfanden, nahm Sonic Team-Chef Yuji Naka an einem Fan-Event in San Jose teil, bei dem Autogramme gegeben und Gespräche mit Sonic-Fans geführt wurden.
Weniger erfolgreich entwickelte sich dagegen das Geschäft mit dem limitierten Sonic Birthday Pack. In Hongkong hatten Händler offenbar deutlich größere Mengen bestellt als nachgefragt wurden, so dass sich zahlreiche Exemplare in den Geschäften stapelten und verramscht wurden.
Capcom veröffentlichte das Cover Artwork zum Prügelspiel Heavy Metal: Geomatrix, dessen Japan-Start kurz bevorstand. Das Spiel entstand in Kooperation mit Sega und lief in der Spielhalle auf dem NAOMI Board. Da wäre es besser auch geblieben, denn die Dreamcast-Version erhielt nur magere Wertungen: 27 von 40 Punkten in der Famitsu und 5 von 10 Punkten in der EDGE.
Auf der PlayStation 2 begann eine Vorbestellaktion für Final Fantasy X. Käufer, die das Rollenspiel über Sonys PlayOnline-Shop reservierten, erhielten eine limitierte Soundtrack-CD als Bonus. Für die erste PlayStation kündigte Konami das Anime-Prügelspiel GetBackers Dakkanya an, während Shoeisha und Takara an dem Rollenspiel Lunar Wing arbeiteten.

Im Arcade-Bereich veröffentlichte Sega neue Bilder zu Virtua Fighter 4. Für den Game Boy Advance zeigte Kemco hingegen erste Bilder zum Shooter Phalanx. Die Neuauflage des 1992 erschienenen Super Famicom Spiels soll ohne die bekannten Ruckeleinlagen und Slowdowns auskommen.
Besonders interessant fiel eine Umfrage der Famitsu unter japanischen Entwicklern und Händlern aus, in der sie ihre Meinung zu Gamecube und Xbox äußern sollten.
Beim Gamecube wurden die einfache Programmierung, der günstige Hardware-Preis, die Verbindung zum Game Boy Advance sowie starke Marken wie Mario und Pokémon als große Vorteile genannt. Kritisch sahen die Befragten dagegen die begrenzte Unterstützung durch Drittanbieter - im Laden verkauften sich auch fast nur die bekannten Nintendo-Spiele - und die vergleichsweise schwachen Online-Funktionen. Auch waren vielen Befragten die Spiele zu teuer.
Die Xbox punktete vor allem mit ihrer technischen Leistung, den Internetfähigkeiten und der Unterstützung zahlreicher Drittentwickler. Gleichzeitig äußerten viele Befragte Zweifel an der Bekanntheit der Konsole in Japan, bemängelten das Fehlen von "Killer Apps" und kritisierten die geringe Zahl japanischer Entwickler. Microsofts Marketing Strategie war vielen unklar, zudem gab es nur amerikanische Spiele.
Gamefront berichtet seit über 30 Jahren aus der Welt der Videospiele. Diese Retro-Nachrichten stammen aus unserem Archiv, das noch viele weitere Meldungen bereithält. Die News von gestern verpasst? Hier sind die Retro-Videospiele-News vom 23. Juni 2001.