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Heute vor 25 Jahren: Retro-Videospiele-News vom 22. Juli 2001 mit Super Monkey Ball und der PS2-Festplatte

22.07.26 - Capcom startete in Japan eine umfangreiche Werbekampagne für Devil May Cry, während Sony erneut die Vorteile der PS2-Festplatte bei Final Fantasy X hervorhob. Zudem gab es Neuigkeiten zu Generation of Chaos, NY Race, Super Monkey Ball und der bevorstehenden Spaceworld 2001.

Generation of Chaos
Generation of Chaos (PlayStation 2)

22.07.26 - Für Capcoms Actionspiel Devil May Cry (PS2) läuft die Werbemaschinerie in Japan auf Hochtouren. Der Street Fighter-Macher stellte seine umfangreiche Marketingkampagne vor, die Anzeigen in mehreren bekannten Zeitschriften wie Weekly Famitsu, Tokyo Walker und Weekly Playboy umfasst.

Zusätzlich werden Plakate in der U-Bahn-Station Shibuya angebracht, während eine Außenwand des Sony-Ginza-Gebäudes in Tokio mit einem großformatigen Werbebanner versehen wird. Fernsehspots laufen vom 30. Juli bis September. Auch in Kinos setzt Capcom auf starke Präsenz: Vorführungen von Jurassic Park 3, Pearl Harbor und Planet of the Apes werden mit Werbespots für Devil May Cry begleitet. Der Spiel erscheint dann am 23. August in Japan.

Sony unterstrich erneut die Vorteile der PlayStation 2-Festplatte: Die Installation von Final Fantasy X benötigt rund zwölf Minuten und überträgt etwa 1,8 GB auf die Festplatte. Vor allem die Ladezeiten während der Kämpfe verkürzen sich deutlich, während Spielstände weiterhin auf der Memory Card gespeichert werden.

Darüber hinaus kündigte Idea Factory für den 10. August einen Launch-Event in Akihabara zum Verkaufsstart des Simulations-Rollenspiels Generation of Chaos (PS2) an. Das Spiel erschien (wieder mal) ausschließlich in Japan und kombinierte groß angelegte Schlachten mit einem umfangreichen Königreichs-Management. Da es zum Start weder in den USA noch in Europa veröffentlicht wurde, gilt es bis heute als seltener Importtitel. Internationale Spieler erhielten erst mit späteren Serienteilen lokalisierte Fassungen, darunter z.B. Generation of Chaos (in Japan: Shinten Makai: GOCIV Another Side), das 2006 für die PSP veröffentlicht wurde.

Kalisto arbeitet außerdem an NY Race (PS2), einem Rennspiel auf Grundlage des Films "Das 5. Element". Die zwölf Strecken und 30 Fahrzeuge orientieren sich am Science-Fiction-Vorbild, darunter auch das bekannte gelbe Taxi und Polizeifahrzeuge. Das Spiel soll im November 2001 in den USA erscheinen. Doch soweit kam es nicht: Das Spiel wurde in NYR: New York Race und wurde nur noch in Europa veröffentlicht.

NYR: New York Race
NYR: New York Race (PlayStation 2)

Segas Amusement Vision stellte mit Gon Gon einen exklusiven Bonuscharakter für die Gamecube-Version von Super Monkey Ball vor. Zudem bestätigte Nintendo eine Pressekonferenz am 23. August im Tokyo Big Sight, einen Tag vor Beginn der Spaceworld 2001.

Besitzer eines Game Boy Color können in Japan jetzt außerdem Mobile Golf und den Mobile Adapter Game Boy direkt über den Online-Shop bestellen. Der Adapter ermöglicht u.a. die Verbindung des Handhelds mit einem Handy.

Bei Sega machten erneut Gerüchte über eine weitere Preissenkung des Dreamcast in den USA die Runde. Unbestätigten Berichten zufolge könnte der Preis im August auf USD 79,99 und im November sogar auf USD 50 sinken. Abseits des Videospielgeschäfts entwickelt Sega Japan außerdem einen Fahrsimulator für Fahrschulen, der typische Verkehrssituationen, insbesondere Kreuzungen, realitätsnah nachbilden soll.

Personelle Veränderungen gab es ebenfalls. Eidos teilte mit, dass John Romero - Mitgründer von id Software und Mitschöpfer von DOOM - und Tom Hall - ebenfalls ein Mitgründer von id Software und Designer von DOOM - das Entwicklerstudio Ion Storm verlassen haben.

Ion Storm wurde im November 1996 in den USA von den John Romero und Tom Hall gegründete. Im April 1999 übernahm Eidos Interactive 51 Prozent der Firmenanteile und stellte im Gegenzug finanzielle Mittel für die Entwicklung neuer Spiele bereit.

Trotz der namhaften Gründer und hoher Erwartungen gelang Ion Storm nur ein kommerzieller und von der Kritik gefeierter Erfolg: Deus Ex aus dem Jahr 2000. Das Studio in Dallas wurde im Juli 2001 geschlossen.

Nintendo kündigte zudem an, dass Peter MacDougall zum 1. Februar 2002 die Position des Executive Vice President von Nintendo USA übernimmt und damit Peter Main nachfolgt, der das Unternehmen nach 15 Jahren verlassen wird.









Gamefront berichtet seit über 30 Jahren aus der Welt der Videospiele. Diese Retro-Nachrichten stammen aus unserem Archiv, das noch viele weitere Meldungen bereithält. Die News von gestern verpasst? Hier sind die Retro-Videospiele-News vom 21. Juli 2001.






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