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Preisgeld für DOTA 2 Turnier bei USD 12 Mio.

Unglaublich, aber wahr: Das Preisgeld für das fünfte The International-Turnier von Dota 2 steht derzeit bei unfassbaren
12 Millionen US-Dollar und übersteigt damit die Siegesprämie bei klassischen Sportarten.

Das dürfte an dieser Stelle Beweis genug dafür sein, dass sich der eSport auch im Westen langsam, aber
sicher zu einer "richtigen" Sportart mausert, die entsprechend entlohnt wird. Zum Vergleich: Das Preisgeld
des Golf-Turniers The Players Championship liegt effektiv gerade einmal bei USD 1,7 Millionen, während es
in Wimbledon knapp USD 2 Millionen zu gewinnen gibt.

Die eSport-Szene kann insbesondere in Korea als Nationalsport angesehen werden. Das deutsche Pendant dazu wäre dann
wohl der Fußball, in China (zumindest der Beliebtheit nach) dementsprechend Mahjong - das traditionelle
Spiel mit den bildhaften Steinen. Natürlich gibt es in den klassischen Sportarten hauptsächlich Einzelpersonen,
die um den Sieg ringen und ihr Preisgeld daher nicht mit jemandem teilen müssen; anders als bei einem eSport
wie Dota 2.

Dennoch herrscht eine gewisse Vergleichbarkeit. Zumindest lässt sich die Begeisterung für den eSport und die
zunehmende Ernsthaftigkeit dahinter an einem solch hohen Gewinn gut ablesen und macht Hoffnung darauf, dass das
westliche Interesse an seiner Förderung in absehbarer Zeit zunehmen wird.
Wenn Fußball und Mahjong es im Laufe der Jahre auf den PC und Konsolen geschafft haben, sollte es umgekehrt
doch auch möglich sein, eSports in die Gegenwart und den westlichen Alltag zu integrieren.

Bilder: Dota2

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